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Ein "Channel Monster" im Kanal spart Strom, Wasser und Transportkosten


Foto Stadtgemeinde Klosterneuburg (v.li.): DI Wolfgang Kiener von Kiener Consult, Baudirektor Ing. Manfred Fitzthum, Baudirektor-Stv. Ing. Peter Neubauer, Martin Pichler und Gerald Krenn von der Abwasserentsorgung, Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager, Ing. Krzysztof Pyrek, Leiter der Abwasserentsorgung, Karl Schmid, Stadtrat für Abwasserentsorgung, und Kranführer Norbert Liegler mit dem „Channel Monster“

Die Stadtgemeinde nutzt den Umbau des Bahnhofs Kierling für Erneuerungen im Kanalsystem – hier macht ab sofort das „Channel Monster“ allem Treibgut den Garaus und hilft sparen. Bis September dauert die Sanierung des Verkehrsknotenpunkts. Derzeit werden die Bahnsteige gehoben, der Park & Ride-Platz bekommt sieben Parkplätze mehr, ein Wunsch aus dem Forum Radverkehr wird umgesetzt. 133 Jahre nach Eröffnung der Personenhaltestelle Kierling wird der Bahnhof seit April umfassend saniert. Diese Gelegenheit nutzte die Stadtgemeinde, um das neue Herzstück des Kanalsystems zu versenken. Das „Channel Monster“, ein in Österreich bisher einzigartiger Spezial-Zerkleinerer, soll im Vergleich zur bisherigen Rechenanlage um die Hälfte weniger Strom brauchen. Zudem wird er 3.000 bis 5.000 Euro Wasserer- sparnis bringen, auch fällt der Transport des Rechengutes weg. Klosterneuburg übernimmt damit nach dem Ausbau der Kläranlage zu einer der mordernsten Europas erneut eine Vorreiterrolle in Sachen Abwas- sermanagement. Das „Channel Monster“ ersetzt die bisherige Rechenanlage und zerkleinert alle groben Feststoffe. Die alte Rechenanlage fing diese nur auf, das Rechengut musste regelmäßig ausgeräumt und per LKW zur Kläranlage transportiert werden. Jetzt werden grobe Stoffe, die ansonsten Probleme im Abwasserkanal verursa- chen, gleich vor Ort zerkleinert. Die Kläranlage selbst soll vom Monster durch mehr biogene Stoffe für die Klärgaserzeugung profitieren. Bahnhof Kierling wird bis November saniert – Lärmschutz und neue Parkplätze inklusive Bis November wird der Bahnhof Kierling in Zusammenarbeit von Stadtgemeinde und ÖBB zu einem moder- nen, barrierefreien Verkehrsknotenpunkt ausgebaut. Derzeit stehen Bahnsteighebungen und -sanierungen auf dem Programm. Ab Mitte August wird die Lärmschutzwand errichtet. Sie verläuft von ca. 150 Meter vor der Hundskehle bis zur Rampe beim Niedermarkt. Auch die beiden Bahnhofsgebäude werden komplett saniert und sollen spätestens ab November im neuen Glanz erstrahlen. Der Park & Ride-Platz erhält durch den Umbau gleich sieben neue Parkplätze. Möglich wird das durch die Verlegung des Radparkplatzes näher an den Bahnhof, womit gleichzeitig ein Wunsch des Forums Radver- kehr umgesetzt wird. Im Zuge der Sanierung erneuern die ÖBB derzeit die Gleisanlagen zwischen Klosterneuburg-Weidling und Kritzendorf. Aus Sicherheitsgründen ist deswegen eine akustische Gleiswarnanlage installiert, welche die Arbeiter warnt, bevor ein Zug einfährt. Diese ist längstens noch bis 10. August und immer nur bis 22 Uhr in Betrieb.

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