Zweites E-Auto für Stadtverwaltung

Klosterneuburg setzt noch stärker auf CO2-Vermeidung im eigenen Fuhrpark.

Viele Studien, zum Beispiel des Umweltbundesamtes, bescheinigen der Elektromobilität große ökologische Vorteile gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Bereits 2019 wurde im Gemeinderat ein Grundsatzbeschluss zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung der Mobilität sowie einer Forcierung der E-Mobilität beschlossen.

Ein wesentlicher Punkt ist der stadteigene Umgang mit motorisierter Mobilität. So hat Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder, selbst passionierter Elektroradfahrer, bereits 2017 ein E-Carsharing in Klosterneuburg initiiert, bei dem auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung für Dienstfahrten aktiv teilnehmen.

Vor einigen Wochen konnte nun das zweite E-Auto den Mitarbeitern dem städtischen Hochbaureferat übergeben werden. Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder und Umweltgemeinderat STR Leopold Spitzbart nutzten jetzt die Lockerung der Corona-Maßnahmen um sich bei den Mitarbeiter ein Bild über deren Erfahrungen zu machen.

„Wie das erste Dienstfahrzeug, welches bereits 2019 für das Team der Handwerker des städtischen Hochbaureferates gekauft wurde, ist auch diese Fahrzeug ein Renault Kangoo Z.E. Jetzt wurde allerdings ein 5-Sitzer beschafft, da bei diesem Fahrzeug die Beförderung von Personen und nicht von Gerätschaften im Vordergrund stehen wird“, berichtet Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder.

„Da auch dieses E-Auto über das nachhaltige Beschaffungsservice der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (eNu) angekauft wurde konnten hier für die Gemeinde Kosten eingespart werden. Die gemeinsame Anschaffung in ganz Niederösterreich von ca. 200 E-Fahrzeugen bedeutet eine Einsparung von rund drei Millionen Euro durch Mengenrabatt, weniger Verbrauch und einer billigeren Wartung“, erzählt Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart stolz.


Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder führt weiter aus: „Toll ist, dass auch die täglichen Nutzer der E-Fahrzeuge begeistert sind. Sowohl die 300 km Reichweite als auch das Fahrverhalten haben die Mitarbeiter der Stadt überzeugt. Als e5 Teamleiter ist für mich die Ökologisierung der Mobilität ein wichtiger Teil der Energiewende. Durch die Verlagerung von fossil betriebenen Antrieben zu elektrischen wird ein erheblicher Beitrag zur Energie- und CO2-Reduktion im Verkehrssektor geleistet. Das ist unter anderem deswegen notwendig, da die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen seit 1990 um rund 60 % gestiegen sind“.

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