Weitere LED-Beleuchtung für Klosterneuburg


Klimaschutz und Versorgungssicherheit mit Strom ist in den letzten Jahren immer bedeutender geworden. Besonders der Gemeinde Klosterneuburg liegt dieses Thema sehr am Herzen. Seit 2010 arbeitet sie daran herkömmliche Ansatzleuchten mit Leuchtstoffröhren durch weit energieeffizientere LED-Beleuchtungen zu ersetzen und das mit großem Erfolg. In den vergangenen Jahren konnten bereits über 2000 Leuchtkörper der öffentliche Beleuchtung ausgetauscht und damit die Menge des CO2 Ausstoßes um ca. 80 Tonnen verringert werden.


Die Umstellung auf LEDs bringt viele positive Aspekte mit sich. Sie übertreffen die Ansatzleuchten nicht nur in Attraktivität und Umweltschutz, sondern bringen durch die weit längere Nutzungsdauer auch noch eine Verringerung der Arbeitseinsätze mit sich. Zusätzlich konnte der Stromverbrauch in den letzten Jahren massiv reduziert werden, was den Energieverbrauch um ca. 60 Prozent verringert hat. Insgesamt konnten so schon ungefähr 350.000 kWh pro Jahr eingespart werden im Vergleich zum Beginn des Projekts im Jahr 2010.

Auch in diesem Jahr wurde viel weitergebracht. Im Sommer 2022 sollen nun 220 weitere LEDs an öffentliche Beleuchtungen getauscht werden. Darunter fallen die Straßenabschnitte Am Durchstich, Babogasse, Albrechtstraße, Neugasse, Weidlingerstrasse, Weidlingbachgasse, Schredtgasse, Schüttaustrasse, Magdeburggasse, Garnisonstrasse und Hauptstrasse in Maria Gugging. Ankauf und Montage der Lampen werden von der Firma Best Fire Systems und der heimischen Firma Elektro Göttinger übernommen. Für die diesjährigen Arbeiten sollen rund 80.000 Euro ausgegeben werden.


Auch in näherer Zukunft will die Gemeinde mit vollem Einsatz an dem Austausch der Beleuchtungen arbeiten und weiterhin viel zum Klimaschutz beitragen.


Dazu Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder: „Die beste Energie ist die, die wir gar nicht erzeugen müssen. Die Effizienzsteigerung in der öffentlichen Beleuchtung führen die Stadtgemeinde auf einem guten Weg zu mehr Versorgungssicherheit und Kosteneinsparungen und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.“


Umweltgemeinderat STR Leopold Spitzbart ergänzt abschließend: „Gerade als Teil der Klima- und Energiemodellregion Zukunftstraum Wienerwald und als e5 Gemeinde ist es unsere Pflicht, möglichst viel Energie einzusparen und so einen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele zu leisten.“

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