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Neugestaltung: Der Parkplatz in der Au am Durchstich wird saniert, befestigt und begrünt


Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg / Lutz

Der Parkplatz der Stadt gegenüber dem Donaupark Campingplatz wird befestigt und neugestaltet. Die Bauarbeiten für die Sanierung haben begonnen. Zudem laufen Vorbereitungen, ihn im Rahmen des geförderten Projekts „Collaboration City“ zu einem begrünten, nachhaltigen Projekt zu machen. Weitere Schritte in Richtung klimafitte Stadt sollen gesetzt werden.


Die Bauarbeiten am sogenannten Schotterparkplatz beim Durchstich haben pünktlich gestartet. Auf dem rund 4.300 Quadratmeter großen Areal sind die Bagger angerollt. Hier wird als erste Maßnahme eine Befestigung samt Begrünung stattfinden. Der Parkplatz unweit des Niedermarkts muss saniert werden, da Regenwasser nicht mehr ablaufen kann und große Pfützen und Schlamm ihn nach Regenereignissen unbenutzbar machen. Im Zuge des Umbaus sollen beleuchtete Parkplätze mit versickerungsfähigem Ökopflaster ausgestattet und durch Grünflächen von den asphaltierten Fahrstreifen getrennt werden.


Geplant ist auch, nicht zuletzt im Sinne Klosterneuburgs als e5-Gemeinde, den mittleren Bereich mit einer Photovoltaikanlage zu überdachen. Hier sind Frauenparkplätze vorgesehen. Zugleich wird die Gelegenheit genützt, acht zusätzliche Stellplätze für E-Fahrzeuge zu schaffen, um dem wachsenden Bedarf an Lademöglichkeiten in der Stadt gerecht zu werden.


Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für das Projekt „Collaboration City“. Mit dieser geförderten Initiative wird es möglich sein, die umfassenden Verbesserungen durchzuführen und ihn zum PARKplatz im wahrsten Sinn des Wortes zu machen.


Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager begrüßt CoCy als weitere Initiative für mehr Klimaschutz: „Mit dem ,PARKplatz‘ setzen wir ein weiteres Projekt im Sinne unseres Stadtentwicklungskonzeptes 2030+ um. Die sinnvolle Verbindung von Mobilität und Umweltschutz muss der Standard für eine klimafitte Zukunft Klosterneuburgs sein.“


Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder: „Das Projekt Collaboration City ist ein innovativer Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen lokalen Energieversorgung. Die Stadtgemeinde beschreitet hier mit wissenschaftlicher Unterstützung neue Wege im Kampf gegen den Klimawandel.“


Die Zukunft: „CoCy“ in Klosterneuburg & Stadtentwicklungskonzept 2030+ {STEK 2030+}

Der PARKplatz soll eines von insgesamt vier Projekten im Rahmen der „Collaboration City“ (CoCy) werden. Der Klima- und Energiefonds hat zum Ziel, die komplexen Themenstellungen der Klimakrise und die damit verbundenen, nachhaltigen Veränderungen der Städte greifbarer zu machen. Bis 2050 sollen keine Netto-Treibhausgas-Emissionen mehr freigesetzt werden. In Österreich soll dies bereits bis 2040 geschehen.


Im gesamten Gemeindegebiet werden Energieeffizienz- oder Begrünungspotentiale mit sozialen Daten aus dem Grundbuch verschnitten. Unter Einbeziehung der Ziele des Stadtentwicklungskonzepts 2030+ {STEK 2030+} können vorhandene Potentiale zur Energiewende, Mobilitätswende oder Begrünung besser gesehen und die Bedürfnisse der Zielgruppen besser eingebunden werden. Die drei weiteren, möglichen Maßnahmen betreffen das benachbarte Happyland. So ist eine Energieverbrauchserfassung und -analyse ebenso festgelegt worden wie eine 600 kWp Photovoltaik Anlage auf dem Dach der Tennishalle. Zudem soll der Eislaufplatz klimafit werden. Die Nutzung von Strom aus der Photovoltaikanlage-Anlage bzw. von Restwärme aus der Kältemaschine soll untersucht werden.


Klosterneuburg als e5-Gemeinde: www.klosterneuburg.at/energiegemeinde


Bildtext: Die Arbeiten an der Befestigung des Parkplatzes samt versickerungsfähigem Ökopflaster und Grünflächen haben begonnen – Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager (3.v.l.), Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder (3.v.r.) und Stadtrat Mag. Sepp Wimmer (2.v.l.) gaben gemeinsam mit den Arbeitern den Startschuss.

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