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Naturwärme-Kooperation in Klosterneuburg trägt Früchte


Bild: v.li.n.re.: Andreas Gahleitner, Wirtschaftsdirektor des Stiftes; Roland Honeder, Stv. Bürgermeister; Gerhard Sacher, EVN Wärme GF; Stiftsdechant Clemens Galban Can. Fic Kresco , Biowärmetechniker des Stiftes und Niklas Göttersdorfer, Leiter Bauabteilung Stift Klosterneuburg (Bild Stift Klosterneuburg)

Rechtzeitig mit der Wintersaison 2023 startet die Kooperation der beiden Biomasseheizwerke des Stiftes Klosterneuburg und der EVN. Der ergänzende Gasbetrieb konnte dadurch fast auf null reduziert werden, die ganzjährige Versorgung mit Naturwärme ist somit gesichert.

Das Naturwärmenetz in Klosterneuburg steht auf breiten Beinen. Mit dem 2003 errichteten Biomasseheizwerk des Stiftes Klosterneuburg und dem der EVN im Gewerbegebiet der Stadt werden mittlerweile rund 500 Kundenanlagen mit umweltfreundlicher Naturwärme versorgt. Dazu zählt das Happyland, Rathaus, Gesundheitsresort Donaupark, Landesklinikum und die Babenbergerhalle sowie zahlreiche Wohngebäude. Durch eine Systemumstellung und koordinierte Betriebsführung konnte jetzt eine zusätzliche Effizienzsteigerung erzielt werden.

„Die Kooperation zwischen dem Stift und der EVN ermöglicht nun eine ganzjährige Versorgung aller angeschlossenen Betriebe und Haushalte mit Naturwärme, dabei werden die Bedarfsspitzen gegenseitig abgefangen und der ergänzende Betrieb mit Gas, in unserem Biomasseheizwerk, konnte von 15% auf 1% reduziert werden“, so Andreas Gahleitner, Wirtschaftsdirektor des Stiftes.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit führt zu gemeinsamen Effizienzsteigerungen und hilft dabei, die CO2-Bilanz des Naturwärmenetzes weiter zu verbessern. Laut EVN Wärme Geschäftsführer Gerhard Sacher kommt der Vorteil diese Kombination von mehreren Erzeugungseinheiten besonders an kalten Wintertagen zur Geltung. Darüber hinaus kann auch bei Wartungsarbeiten, die in der Regel in den Sommermonaten geplant sind, der jeweils andere Biomassekessel die Wärmeversorgung übernehmen. „Damit kann auf den sonst notwendigen Einsatz des Gasersatzkessels weitestgehend verzichtet werden. Zusätzlich gibt es mit dem Biomasseheizwerk in Maria Gugging noch Erzeugungskapazitäten, die in den nächsten Jahren ebenfalls in das zentrale Netz in Klosterneuburg eingebunden werden sollen“, so Sacher.

Für Vizebürgermeister Roland Honeder zeigt sich an diesem Beispiel, wie durch Kooperation und die Umsetzung verhältnismäßig kleiner Maßnahmen ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. „Durch Nutzung dieser Synergien lassen sich pro Jahr rund 600.000 kWh fossiles Gas einsparen. Das führt zu einer CO2-Reduktion von etwa 160 Tonnen pro Jahr. Mit der Einbindung des Biomasseheizwerks in Maria Gugging lässt sich dieser Wert in Zukunft noch erhöhen“, so Honeder.

Bewusster Umgang mit Energie-Ressourcen „Vorausblickendes Handeln und umweltfreundliches sowie nachhaltiges Wirtschaften sind seit jeher Grundprinzipien des Stiftes Klosterneuburg“, so Stiftsdechant Clemens Galban Can.Reg. o Naturnahe und schonende Bewirtschaftung der Wälder und Ackerflächen. o Das Stift stellt Wiesen- und Ackerflächen für Windräder und Photovoltaikanlagen zur Verfügung. o Erhaltung der Biodiversität in den Gartenanlagen des Stiftes. o Das älteste Weingut ist auch das erste klimaneutral zertifizierte Weingut Österreichs. o Zwei Photovoltaik-Anlage (22,5 + 112,5 kWp ) speisen den Strom direkt in das hauseigene Netz. o Seit 2003 Gewinnung von Naturwärme aus Biomasse zur CO2- Reduktion. o Einsparen des ergänzenden Gasbetriebes des Biomassewerk durch Kooperation mit der EVN.

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