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Lückenschluss: Start für den Ausbau des Radweges ins Kierlingtal


Foto (v.l.): GR Stefan Hehberger, STR Christoph Stattin, LAbg. Andreas Bors in Vertretung von LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Bürgermeister Christoph Kaufmann, GR Michael Müller-Fembeck, Vizebürgermeisterin Maria Theresia Eder, STR Clemens Ableidinger, Anna Fink vom NÖ Straßendienst. (© Stadtgemeinde Klosterneuburg / Leithner)


Die Stadtgemeinde Klosterneuburg schafft mit der Errichtung eines neuen, 670 Meter langen Radweges den Lückenschluss in das Kierlingtal und verbindet damit das Stadtzentrum Klosterneuburgs mit dem Ortskern von Maria Gugging. Am 06. Mai erfolgte der Startschuss für die Bauarbeiten, ab Herbst sollen Radfahrer den neuen Abschnitt nutzen können. Die Grünflächen werden auf 400 Quadratmeter vergrößert. Neue, rund fünf Meter hohe Bäume ersetzen den Altbestand und überstehen auch längere Trockenperioden gut.


Von Mai bis August erfolgen die Bauarbeiten für die Errichtung eines von der Fahrbahn getrennten Geh- und Radweges entlang der B14 von der Schauergasse bis zur Feldgasse. In mehreren Abschnitten entstehen neben dem Radweg auch breitere Gehsteige und neue Bushaltestellen. Somit ergeben sich nicht nur für Radfahrer zahlreiche Verbesserungen, auch Fußgänger und Öffi Nutzer profitieren von dem Aus- und Umbau des 670 Meter langen Abschnitts entlang der B14.


Die bestehende Baumallee hat ihren Zenit erreicht und muss nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen dem neuen Radweg weichen. Sie wird durch zehn klimafitte Bäume mit einer Höhe von fünf bis sechs Meter ersetzt. Das Stadtgartenamt hat sich für Französisches Ahorn entschieden, da Erfahrungswerte gezeigt haben, dass diese Baumart gut mit dem veränderten Klima, also langen Trockenperioden zurechtkommt. Die Grünflächen in diesem Bereich werden ebenfalls neu gestaltet und auf 400 Quadratmeter vergrößert. Somit werden positive Effekte für die Umwelt sowie eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht.


Der Schutzweg beim Stollhof wird verlegt und mit einer Mittelinsel und einem Fahrbahnteiler ausgestattet und bietet somit den Fußgängern eine leichte und vor allem sichere Querung. Im Bereich der Stegleiten wird eine Radüberfahrt geschaffen, ebenso bei der Querung der Roseggergasse zur Feldgasse sowie der Haschofstraße. Durch die Radüberfahrt auf Höhe der Stegleiten kann in Zukunft auch der neue Kindergarten mit dem Fahrrad abseits der Hauptfahrbahn erreicht werden. Die Müllsammelinsel im Bereich der B14/Doppelnsiedlung/Feldgasse wird auf einen neuen Standort in die Feldgasse an die Kreuzung Hans Schwarzgasse verlegt.


Die Kosten für das gesamte Projekt im Zuge der neuen Radroute belaufen sich auf rd. € 1,1 Mio., wobei die Stadtgemeinde um eine Förderung von bis zu 60 Prozent beim Land NÖ in Kombination mit Fördermitteln von klimaaktiv.mobil angesucht hat.


Die Stadt baut die Radwege stetig aus – der Lückenschluss im Kierlingtal ist ein Meilenstein. Damit das Radfahren in Klosterneuburg sicher gelingt, wird der Fokus auf den Alltagsradverkehr auf Geh- und Radwegen gelegt, sowie Radrouten abseits von Hauptverkehrsachsen. Wo dies nicht gelingt, werden bauliche getrennte Geh- und Radwege hergestellt.

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