Forschung für mehr Sicherheit



Bild von Links: DI Peter Saleh (Gruppenleiter), DI Klemens Schwieger (Projektleiter) beide AIT, Vizebürgermeister Mag. Honeder und Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart sowie das Projektteam (TU-Wien und AIT) freuen sich über die Forschungsaktivitäten in Klosterneuburg.


Das Interesse an e-Scootern ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Es kann mit größter Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass der elektrifizierte Scooter nicht mehr aus dem alltäglichen Straßenbild verschwinden wird. Jedoch bringt diese neue Art der Fortbewegung gewisse Risiken mit sich.

Am vergangenen Wochenende fand ein vom AIT (Austrian Institute of Technology) und von der TU-Wien durchgeführtes Forschungsprojekt im Aupark in Klosterneuburg statt. Vizebürgermeister und e5 Teamleiter Mag. Roland Honeder und Umweltgemeinderat Stadtrat Leopold Spitzbart durften beim vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität gefördertes Forschungsprojekt Details erfahren.


DI Peter Saleh Gruppenleiter Verkehrssicherheit vom AIT berichtet: „Ziel des Projektes „SEED – Safe e-Scooter driving“ ist es, die Verkehrssicherheit von e-Scootern insgesamt zu erhöhen. Der Fokus liegt dabei auf der Erforschung der speziellen Fahrdynamiken. Ein wesentlicher Teil von SEED ist ein Parcourstest speziell für e-Scooter. Dieser soll dazu dienen, den richtigen Umgang mit den Geräten sowohl jungen als auch erwachsenen Menschen näher zu bringen, sowie die Fahrsicherheit bei deren Verwendung im Straßenverkehr zu steigern.“


Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder weiter: „Bei dem Parcourstest kommen mehrere spezielle e-Scooter zum Einsatz, die mit hochpräziser Messsensorik ausgerüstet sind. Dadurch können alle verkehrssicherheitsrelevanten Parameter gemessen und anschließend evaluiert werden. In Zukunft könnte dieser Parcours auch dazu verwendet werden, um ähnlich wie die Radfahrprüfung jungen Menschen die Benutzung solcher Geräte zu gestatten.“

Umweltgemeinderat STR Leopold Spitzbart der sich genauso wie Vizebürgermeister Honeder auch als Proband zur Verfügung stellte meint abschließend: „Die Fahrdynamiken unterscheiden sich stark zu Fahrrädern, aber selbst zwischen den unterschiedlichen e-Scooter-Modellen ist mit erheblichen Unterschieden zu rechnen. Ausschlaggebende Schlüsselparameter, welche die Verkehrssicherheit stark beeinflussen, sind noch nicht untersucht und erforscht worden. Auch im Mischverkehr mit anderen VerkehrsteilnehmerInnen wird ein erhöhtes Konfliktpotential erwartet. Dies ist einerseits durch höhere Relativgeschwindigkeiten und andererseits durch das veränderte Beschleunigungsverhalten begründet. Da dieses Risiko durch die Verwendung von e-Scootern noch weiter erhöht werden könnte, steht die Erforschung von riskanten und gefährdenden Fahrdynamiken und deren Einfluss auf die Verkehrssicherheit bei der Benutzung von e-Scootern beim Projekt SEED im Vordergrund.“

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