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Arbeiten für das neue Feuerwehrhaus Kritzendorf starten


Foto: Drohnenfoto © FF Kritzendorf / Isabella Nittner

Bildtext: v.l., vorne: Bürgermeister Christoph Kaufmann, Ortsvorsteherin Ingrid Pollauf, Stadträtin Jacqueline Eschlböck, Stadtrat Roland Honeder, Stadtrat Florian Havel; hinten: Kommandant Peter Dussmann, Stv. Kommandant Adi Fuchs


Bürgermeister Christoph Kaufmann und Kommandant Peter Dussmann gaben am Freitag mit einem gemeinsamen Spatenstich den Startschuss für das neue Haus der Freiwilligen Feuerwehr Kritzendorf – eine Investition in die Sicherheit und Stärkung des Ehrenamts. Die Kosten von rd. 4 Millionen Euro werden geteilt. Schermann & Stolfa sind die Architekten des zeitgemäßen Neubaus, bei dem Nachhaltigkeit großgeschrieben wird. Ende 2025 soll die Inbetriebnahme erfolgen.


Spatenstich für das Feuerwehrhaus in der Katastralgemeinde Kritzendorf: Bis Ende nächsten Jahres entsteht nach den Plänen des Architekturbüros Konrad Schermann und Werner Stolfa um rund € 4 Millionen ein Neubau. Damit erfolgt die Umsetzung eines Beschlusses des Gemeinderates, bei dem sich alle Fraktionen hinter das Projekt stellten. Das neue Feuerwehrhaus ist somit nicht nur eine gemeinsame Entscheidung für die Sicherheit, sondern auch ein Zeichen dafür, welch hohen Stellenwert das Ehrenamt für die Stadt Klosterneuburg hat.


Der Bau entspricht den gestiegenen Anforderungen, die modernen Einsatzfahrzeuge und -technik finden ausreichend Platz. Die Geschossfläche beträgt rund 840 Quadratmeter. Das neue Feuerwehrhaus, das den sanierungsbedürftigen Bau an der Hauptstraße / Ecke Hadergasse ersetzt, wird für Katastrophenfälle gerüstet sein und bildet eine Leuchtturmfunktion im Rahmen der Black-Out-Vorsorge. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie ein passendes Notstromaggregat sichern die Energieversorgung. Der einzige Feuerwehrturm im Abschnitt Klosterneuburg für Übungen zur Höhen- und Tiefenrettung wird Teil des Hauses sein. Ebenso Teil des Projekts ist ein Turm, der Übungen zur Höhen- und Tiefenrettung ermöglicht – der einzige im Abschnitt Klosterneuburg, er soll auch von anderen Feuerwehren genutzt werden können.


Eine ökologische Bauweise, Niedrigenergiestandard, die Photovoltaikanlage mit 35 kWp (Kilowattpeak) und begrünte Dächer zeichnen das Projekt aus. Die Innenräume bieten Platz für Garderoben, Sanitäranlagen, eine Reinigungsschleuse, eine Küche, Büros, einen Bereitschafts-, einen Jugend- und einen Schulungsraum, sowie Lagerflächen im Untergeschoß für Material, Sonderbekleidung und mehr.


Der Betrieb der Feuerwehr ist während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Es wird in Ersatzquartiere ausgewichen, nämlich ins Bootshaus an der Donau sowie ins Haus der Barmherzigen Brüder – „Pflegen, Betreuen, Wohnen Kritzendorf“. Soweit möglich, wird in der Bauphase darauf geachtet, dass materialintensive Arbeiten und Zulieferungen in den Ferienwochen stattfinden.


Im Zuge der Bauarbeiten kommt es zu Halte- und Parkverboten rund um das Feuerwehrhaus. Die Parkplätze vor dem gegenüberliegendem Gasthaus Ockermüller werden frei bleiben, sodass Gäste, aber auch Eltern, die ihre Kinder zur nahegelegenen Schule bringen, halten und parken können. Zusätzlich wird für die Dauer der Bauzeit in der Hadergasse eine Kiss & Go Zone eingerichtet.


Die Objektübergabe des neuen Gebäudes an die Feuerwehr soll mit Sommer 2025 erfolgen. Dann kann diese mit der Einrichtung beginnen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2025 avisiert.

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