Projekt „Klosterneuburg schützt die Lebensvielfalt“ ein voller Erfolg

28.06.2020

 

Bild von links: Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder, und Umweltgemeinderat STR Leopold Spitzbart freuen sich über das erfolgreiche Projekt. (Foto: Spitzbart)

 

Vizebürgermeister STR Mag. Roland Honeder besuchte gemeinsam mit Stadtrat und Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart die vor einem Jahr angelegte Blumenwiese am Anton Schattner-Steig in Unterkritzendorf.

 

Als Blumenwiesen werden umgangssprachlich Wiesen bezeichnet, die Lebensraum für viele Tier- und Pflanzen-, insbesondere heimische Blumenarten bieten. 

Durch die radikale Änderung in der Arbeits- und Bewirtschaftungsweise der

Landwirtschaft ging auf vielen Grünflächen das Nahrungsangebot und somit die

Lebensgrundlage für viele Tiere unwiderruflich verloren. Die Rodungen von Gebüschstreifen und Hecken und auch die einseitige Entwicklungen in der Gartengestaltung (Thujenzäune, sonstiges Immergrün) verstärken diese Entwicklung noch.

„Ziel des Projekts ,Klosterneuburg schützt die Lebensvielfalt’ ist es, ein Umdenken im Umgang mit der Bepflanzung herbeizuführen, sinnlose Flurbereinigungen zu stoppen und durch eine durchdachte und sachkundige Pflanzenwahl gerade auch in öffentlichen Bereichen der heimischen Fauna wieder mehr Lebensraum zurückzugeben“,  berichtet Vizebürgermeister Mag. Honeder. Und Honeder weiter: „Blumenwiesen sind sehr wertvolle Biotope für zahlreiche Kleintiere und Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Bienen. Aber auch viele Vögel verstecken sich gern im höheren Gras. Wir wollen gerade im öffentlichen Raum wieder dieses Rückzugsgebiet für die Tierwelt schaffen.“

 

Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart ergänzt: „Ein besonders Anliegen sind uns in diesem Zusammenhang die Bienen. Eine artenreiche Blumenwiese ist für die Bienen ein reich gedeckter Tisch. Die Honigbienen besuchen bis zu 1000 Blüten pro Tag um Nektar zu sammeln. Und bekanntlich ist die sprichwörtlich „fleißige Biene“ ja somit nicht nur Honigproduzent, sondern auch der Hauptbestäuber für viele menschliche Nutzpflanzen und eines der wichtigsten menschlichen Nutztiere weltweit.“

 

Vizebürgermeister Honeder erklärt das Projekt: „Aufgrund des Klimawandels und des rasch fortschreitenden Eschentriebsterbens war die Stadtgemeinde am Anton Schattner Steig in Unterkritzendorf zum Handeln gezwungen und hat dabei auch die Chance genutzt und den Weg zum Bahnhof saniert. Es war uns dabei auch wichtig, dass sich Experten mit der lokalen Situation vor Ort auseinandergesetzt und eine für den Standort ideale Lösung erzielt haben. Die Kooperation mit den Beratern des Biosphärenpark Wienerwald hat hier hervorragend geklappt und der Hang konnte nach den Grundsätzen von Natur im Garten bepflanzt werden!“

 

So wurden vor allem heimische Gehölze angepflanzt, welche mit der Klimaerwärmung gut zurechtkommen, wie Feldahorn und Hartriegel. Denn Biodiversität ist für Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart besonders wichtig, doch auch auf die Pflanzung von Naschhecken legt er großen Wert: „Verschiedene Nußsorten, Holunder aber auch die Maulbeere sind nicht nur für Bienen wichtig, sondern sollen auch die Klosterneuburger zum Naschen einladen. Anschließend wurde noch die Blumenwiese angelegt“. 

 

„Die vor einem Jahr angelegte Fläche ist eine Augenweide und ein  voller Erfolg, für Mensch und Tier“ sind sich Vize BGM Honeder und STR Spitzbart einig. 

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