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Kein Platz für Chemie und Pestizide in Klosterneuburg

12.01.2016

Bildtext (v.li.): Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart, Stadtrat Mag. Roland Honeder, Straßenmeister Dietmar Schuster, Landeshaupt- mann-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, Bereichsleiter Ludwig Mayr und Ing. Robert Lhotka, „Natur im Garten“-Berater aus Klosterneuburg, bei der Verleihung der „Natur im Garten“-Plakette im NÖ Landtag 

 

Wer die Plakette „Natur im Garten“ an seinen Zaun heften möchte, hat strenge Kriterien zu erfüllen. Klosterneuburg schafft es als drittgrößte Stadt Niederösterreichs auf Pestizide, chemisch-synthetische Dünger und Torf zu verzichten. Mehr noch: Nützlinge erhalten hier Obdach, Naturgartenelemente fördern die Artenvielfalt und geben der Tierwelt auch inmitten der Zivilisation Lebensraum zurück.

Die Auszeichnung zur „Natur im Garten Gemeinde“ ist an die Kernkriterien von „Natur im Garten“ gebun- den. Das bedeutet: Verzicht auf Pestizide, auf chemisch-synthetische Dünger und auf Torf. Bereits seit Jahren wird die Grünraumpflege im öffentlichen Bereich ökologisch durchgeführt. Mit Gemeinderatsbe- schluss bekundete die Stadt im Juli 2015 ihren Entschluss, verstärkt naturfreundliche und lebenswerte Grünräume zu schaffen. Nun wurden die Bestrebungen durch die offizielle Verleihung der Plakette ge- krönt. Von den Mitarbeitern des Stadtgartenamtes wird unermüdlich daran gearbeitet – der Natur und Tierwelt zuliebe.

So wird zum Beispiel das Unkraut bei den Grüninseln und Blumenbeeten händisch gejätet, bei Auspflan- zungen werden heimische Pflanzen und Bäume gesetzt. Unter der Umfahrung entstand eine Fläche im Ausmaß von 2.000 m2 als Blumenwiese mit zwei verschiedenen Blühsorten. Zahlreiche Grünflächen im gesamten Stadtgebiet werden nur mehr einmal im Jahr gemäht. Die Klosterneuburger können diese an den Tafeln „Hier blüht es für Bienen, Hummeln und Co“ erkennen. Zudem wurden voriges Jahr erstmals Insektenhotels aufgestellt, die allesamt durch die Mitarbeiter des Stadtgartenamtes angefertigt wurden.

Der Mehraufwand an Arbeit und Kosten wird für die Umwelt gerne in Kauf genommen, sind sich Biodiver- sitätsstadtrat Mag. Roland Honeder und Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart einig. Die Stadt Kloster- neuburg hat hier eine Vorbildfunktion in Niederösterreich übernommen. Die nagelneue „Natur im Gar- ten“ Plakette der Stadtgemeinde Klosterneuburg ist bei der Blumenwiese vor der Arena im Aupark zu bewundern.

Informationen zu Natur im Garten:
www.naturimgarten.at/noe-gartenplakette 

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